19.01.26 Oliver Simeth
Wo geht die Reise hin...
Moin! Hier ist das Team der Stehning GmbH aus Kiel.
Wenn wir hier in unserer Halle stehen und den Geruch von frischem Lack in der Nase haben , dann fragen wir uns :
Wie sieht unser Handwerk in fünf, zehn oder zwanzig Jahren aus? Wir sind stolz auf unsere Tradition, aber wir wissen auch: Stillstand ist Rückschritt.
Lass uns gemeinsam ein wenig träumen und die Zukunftsvision einer „Werkstatt 4.0“ hier in Kiel zeichnen, in der künstlichen Intelligenz (KI) unser Werkzeugkasten erweitert, aber nicht ersetzt.
1. Der digitale erste Eindruck: Die Annahme der Zukunft
Stell dir vor, du hast einen kleinen Parkrempler. Ärgerlich, aber in der Zukunft zückst du nur dein Smartphone.
KI-Bildanalyse: Du machst drei Fotos vom Schaden. Noch bevor du bei uns auf den Hof fährst, hat eine KI die Dellen und Kratzer analysiert,
mit Millionen von Schadensbildern abgeglichen und uns bereits einen ersten Rohentwurf für die Reparaturkosten erstellt.
Termin-Tetris: Unser System weiß genau, wann die Lackierkabine frei ist und welcher Spezialist für diesen Schaden verfügbar ist. Dein Termin steht in Sekunden.
Der Stehning-Faktor: Die KI macht den Papierkram, aber den beruhigenden Kaffee und das persönliche „Wir kriegen das wieder hin“ das machen immer noch wir Menschen.
2. In der Werkstatt: Der "Röntgenblick" für Karosseriebauer
Wenn das Auto dann bei uns in der Halle steht, wird es spannend.
Augmented Reality (AR): Unsere Karosseriebauer tragen smarte Brillen. Beim Blick auf einen modernen, komplexen Unfallwagen projiziert die Brille Demontage-Hinweise direkt auf das Bauteil.
Wo verlaufen die Hochvolt-Kabel des E-Autos? Welche Sensoren für das autonome Fahren müssen neu kalibriert werden? Die KI liefert das Wissen in Echtzeit.
Präzisions-Diagnose: Scanner erkennen mikroskopische Haarrisse im Material, die das menschliche Auge übersehen würde. Sicherheit geht vor, und die KI ist unser zweites Paar Augen.
3. Die Lackiererei: Perfektion trifft Nachhaltigkeit
Hier trifft Kunst auf Wissenschaft. Lackieren ist Gefühlssache, aber KI wird unser Assistent für absolute Perfektion.
Farbtongenauigkeit: Ein Lack verändert sich über die Jahre durch UV-Strahlung. Ein KI-gesteuertes Spektrometer misst nicht nur den Originalfarbcode, sondern berechnet genau, wie die Farbe jetzt aussieht,
und mischt die Rezeptur so an, dass man absolut keinen Übergang sieht. Was im übrigen keine Zukunftsmusik mehr ist sondern bei uns schon so praktiziert wird.
Unser Fazit: Handwerk bleibt Handwerk
Wir bei Stehning glauben fest daran: KI ist der Hammer, nicht der Karosseriebauer.
Technologie wird uns helfen, schneller, präziser und nachhaltiger zu arbeiten. Sie nimmt uns die Routine ab, damit wir uns auf das konzentrieren können, was keine Maschine kann:
Die Leidenschaft für das Detail, das Fingerspitzengefühl beim Finish und die ehrliche Handschlag-Qualität, für die wir in Kiel bekannt sind.
Die Zukunft wird digital, aber das Herz unserer Werkstatt schlägt analog





